Der buddhistische Alltag

In jedem buddhistischen Haus befindet sich ein Hausaltar.                                                      Hierfür gibt es keine Norm, jede Familie kann sich den Altar nach ihren Vorstellungen herrichten. Meistens gehört eine Buddha-Statue und Räucherstäbchen dazu.                          Der Buddhismus ist im Leben der Menschen so sehr verankert, dass in vielen Läden, die Buddhistinnen und Buddhisten gehören, ein kleiner Altar mit einer Buddha-Statue und Räucherstäbchen steht.

Vor diesem Hausaltar sprechen Buddhisten morgens und abends, nachdem sie sich gewaschen haben, ein Gebet. Diese Gebete stellen ein Anrufen der in einem wohnenden Kräfte dar. Es macht nämlich keinen Sinn Buddha anzubeten, da dieser nach buddhistischer Auffasung in das Nirwanaeingegangen ist und damit aufgehört hat zu existieren. Wer Zeit hat, sitzt für eine kürzere oder längere Zeit vor dem Altar um zu meditieren.

Kurz nach der Geburt werden einem Baby zu Hause oder in einem Tempel ein Teil der ersten Haare abgeschnitten. Danach wird das Kind von einem Mönch oder der ältesten Respektsperson in der Familie gesegnet.                                                                      Zu diesem Akt wird die engste Familie zu einem Fest eingeladenund das Baby wird nun offiziell der Familie vorgestellt.                                                                                                         Erst nachdem die Eltern von einem Mönch oder Astrologen einen Namen haben bestimmen lassen, wird das Kind beiden Behörden gemeldet.

Beim Buddhismus gibt es unterschiedliche Bräuche für die Hochzeit.                         Viele beachten schon bei der Partnerwahl das Horoskop, spätestens aber beim Hochzeitstermin.                                                                                                                                  Die Feier beginnt bereits morgens mit dem Rezitieren von Pali-Texten. Die Zeremonie wird meistens von neun Mönchen geleitet.                                                                                      Abends gießen die engsten Verwandten dem Brautpaar Wasser über die gefalteten Hände und sprechen dabei Segenswünsche.

Nach demTod verbrennen Buddhisten die Körper der Verstorbenen. Im Normalfall wird kein Grabmal errichtet. Die Asche wird meistens in einen Fluss oder in das Meer  gestreut. Manche verteilen die Asche auch an Verwandte und bewahren diese dann imHausaltar auf.                                     Manchmal bekommen die Kinder ein wenig Asche der Eltern in einem Behälter, den sie um den Hals tragen.                                                                                                                                    100 Tage nach der Bestattung wird eine Feier mit Mönchen abgehalten.

 

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