Buddhas Leben

Siddharta wurde ungefähr 560v. Chr. im Himalayagebiet des heutigen Nepal geboren. Seine Freunde nannten ihn auch Gautama und später gab man ihm den Namen „Buddha“, was „der Erleuchtete“ bedeutet.                                                                                                    Seine Mutter Maya starb eine Woche nach seiner Geburt.

Siddharte genoß   Erziehung.   Er lernte Sprachen, Mathematik, Reiten und Bogenschießen.  Sein Vater versuchte sämtliches Leid aus dem Leben seines Sohnes fern zu halten. Er überhäufte ihn mit Luxus und wollte ihn dadurch zu Hause halten. Sein Vater hatte nämlich Angst, dass er wie viele Inder sein Geburtshaus verlassen würde um Mönch zu werden.

Als Siddharta sich entschloss, Prinzessin Yasodara zu heiraten, dachte sein Vater er würde den väterlichen Palast nicht mehr verlassen. Doch er täuschte sich, laut Überlieferungen fuhr er viermal aus dem Palast seines Vaters aus.                                                                       Die Erfahrungen die er bei seinen Ausfahrten machte erschütterten ihn zutiefst und gaben seine Leben eine neue Richtung. Er traf bei seinen Ausfahrten auf einen Greis, einen Kranken, einen Toten und einen Mönch. Ihm wurde bewusst das auch ihn solche Leiden bedrohen und dass nur das Leben eines Mönchs innere Ruhe und Freiheit bringen kann.      Deshalb verließ er mit 29 Jahren den väterlichen Palast.

Siddharta beschäftigte die Frage,woher das Leid kommt und man es überwinden kann.       Die Antworten die er bei Priestern bekam befriedigten ihn aber nicht. Deshalb ging er auf Wanderschaft und versuchte durch harte Selbstzucht (Askese) Antworten auf seine Fragen zu bekommen.                                                                                                                      Er aß und trank kaum, legte sich nachts auf Dornen und pflegte seinen Körper nicht mehr.   Dies alles bewirkte aber das Gegenteil von was er suchte. Seine Selbstzucht schwächte ihn so, das er in Lebensgefahr geriet ohne die ersehnte Erleuchtung zu bekommen.                      Er gab das Fasten auf und versuchte durch Meditation zum Heil zu  kommen.                     Durch die regelmäßigen Übungen machte er große Fortschritte.                                             Damit wurde ihm auf einmal zuteil. worum er sich jahrelang bemühte.

Er hatte sich an einem Abend bei Uruvela unter einen Feigenbaum gesetzt und dort hatte er eine großes Erlebnis, was er selbst als „Erleuchtung“ bezeichnet. Hier wurde er zu„Buddha“. In vier Nächten erhielt er die ersehnten Antworten auf seine Fragen.            Er erkannte die „vier edlen Wahrheiten“, die den Kern seiner Lehre bilden.                             Vier Wochen verweilte er an diesem Ort, bis er sich dazu entschloß seine Erfahrungen an andere weiter zu geben.

Er ging nach Benares, wo er in einer berühmten Rede seine neuen Ansichten preis gab.          Von nun an ging er jahrzehntelang auf Wanderschaft, bei der er immer wieder, seinen Zeitgenossen den Ursprung des Leidens erklärte und ihnen zeigte wie sie das Leiden überwinden können.

Als er im Alter von 80 Jahren im Kreise seiner Mönche, die er auf den rechten Pfad gewiesen hat, verstarb, hatte er keine Angst vor dem Tod, denn er wusste er würde in das Nirwana eingehen und kein Leid mehr empfinden.                                                                  Seine letzten Worte waren:

„Alles Wesen ist der Vernichtung unterworfen. Unermüdlich sollt ihr euch bemühen.“

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